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7 größte Inseln

Mit 1.1.2021 hat die EU leider ihre größte Insel verloren. Großbritannien ist nicht nur die größte Insel Europas, sondern auch die achtgrößte der Welt. Doch welche 7 Inseln sind noch größer?

Grönland

Grön­land ver­fügt über die nörd­lichs­ten Land­mas­sen der Erde und ist, poli­tisch gese­hen, ein auto­no­mer Teil des König­reichs Däne­mark, aber kein Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on. Geo­gra­fisch gese­hen gehört die 2.166 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße Insel zu Nord­ame­ri­ka.
Wie es sich dort im Nor­den gehört, ist der Groß­teil von Grön­land von einem Eis­schild bedeckt, die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen auch im Som­mer in Nord­grön­land nicht über 0 Grad, kön­nen jedoch bis zu ‑66 Grad sin­ken.
Bei solch fros­ti­gen Bedin­gun­gen ist es nicht ver­wun­der­lich, dass Grön­land nur sehr spär­lich besie­delt ist: es gibt genau 17 Städ­te, 55 Dör­fer und 30 Sied­lun­gen.
Sehr wohl füh­len sich hier aller­dings Eis­bä­ren, Ren­tie­re, Lem­min­ge, Polar­füch­se und Polar­ha­sen. 
Und natür­lich hat hier auch ein berühm­ter weiß­bär­ti­ger, alter Mann mit Ren­tier­schlit­ten sei­ne Hei­mat: der Weihnachtsmann.

Neuguinea

Poli­tisch ist die zweit­größ­te Insel der Erde, die etwa 5° süd­lich des Äqua­tors liegt, zwei­ge­teilt. Der west­li­che Teil, West­neu­gui­nea, gehört zu Indo­ne­si­en und der öst­li­che Teil, Papua-Neu­gui­nea, ist ein eige­ner Staat.
Bemer­kens­wert ist, dass Neu­gui­nea von sehr vie­len unter­schied­li­chen indi­ge­nen Bevöl­ke­rungs­grup­pen der Papua bewohnt wird, die 1089 ver­schie­de­ne Spra­chen spre­chen. Die Papua machen zwar nur 0,1% der welt­wei­ten Bevöl­ke­rung aus, sind aber für 15% aller Spra­chen zustän­dig.
Eben­so viel­fäl­tig ist die Natur auf der tro­pi­schen Insel. Auf Neu­gui­nea befin­det sich einer der größ­ten zusam­men­hän­gen­den Tro­pen­ur­wäl­der der Erde, mit geschätz­ten über 20.000 ver­schie­de­nen Arten, die noch gar nicht alle wis­sen­schaft­lich doku­men­tiert sind. Allei­ne die Orchi­deen umfas­sen 2.500 Arten. Natür­lich ist auch die Tier­welt sehr spe­zi­ell. Es gibt Para­dies­vö­gel, Baum­kän­gu­rus, die Papu­a­py­thon und das Papu­a­kro­ko­dil. 
Die­ses wil­de Para­dies macht natur­ge­mäß auch vor dem Meer nicht halt.
Es gibt sehr reich­hal­ti­ge Koral­len­rif­fe mit gro­ßer Arten­viel­falt. Nicht umsonst wer­den die­se auch Regen­wäl­der der Mee­re genannt.

Borneo

Die dritt­größ­te Insel der Erde ist auch die größ­te Insel Asi­ens und teilt sich auf die Repu­blik Indo­ne­si­en, die Mon­ar­chie Malay­si­en und das Sul­ta­nat Bru­nei auf. 
Die Insel liegt genau auf dem Äqua­tor, der fast durch die Mit­te läuft und ist vom tro­pi­schen Kli­ma geprägt. Bor­neo hat, wie Neu­gui­nea, gro­ße zusam­men­hän­gen­de Tief­land-Regen­wäl­der.
Dass es hier noch so gro­ße Bestän­de gibt, hängt auch damit zusam­men, dass Bor­neo vul­ka­nisch nicht sehr aktiv und die Tro­pen­bö­den daher auch nicht sehr frucht­bar sind. Auf der ver­gleichs­wei­se dünn besie­del­ten Insel waren die tra­di­tio­nel­len Bewoh­ner nicht nur Jäger und Samm­ler son­dern betrie­ben auch Brand­ro­dungs­wan­der­feld­bau. Daher besteht die Wild­nis Bor­ne­os nicht nur aus Primär‑, son­dern auch aus Sekun­där-Urwäl­dern.
Die über­aus reich­li­che Fau­na und Flo­ra scheint das aller­dings nicht zu küm­mern. Orang-Utans, Gib­bons, Ben­gal­kat­zen, Rhi­no­ze­ros­vö­gel, Bor­neo-Zwerg­ele­fan­ten füh­len sich sehr wohl, obwohl ihr Lebens­raum durch die Brand­ro­dung immer mehr bedroht wird.

Madagaskar

Mada­gas­kar zählt zu den ältes­ten Inseln der Welt, das sind Inseln, die seit einem sehr lan­gen Zeit­raum vom Fest­land abge­trennt sind. Dabei lös­te sich erst Indi­en mit Mada­gas­kar von Afri­ka und danach Mada­gas­kar von Indi­en ab. Die­ser Tat­sa­che ist es geschul­det, dass die Insel auch der Ach­te Kon­ti­nent genannt wird.
Mada­gas­kar zählt, wie Neu­gui­nea und Bor­neo, zu den Mega-Diver­si­täts­län­dern der Erde mit einer enor­men Arten­viel­falt und Bio­di­ver­si­tät. 
Ein gro­ßer Teil der Arten kom­men nur auf der lan­ge iso­lier­ten Insel vor. Die­se Arten bezeich­net man, im Gegen­satz zu den Kos­mo­po­li­ten, als ende­mi­sche Arten. Von den Blü­ten­pflan­zen und den Säu­ge­tie­ren sind auf Mada­gas­kar etwa 80% ende­misch, von den Vogel­ar­ten rund 50%, von den Rep­ti­li­en 95% und von den Frosch­ar­ten 100%. Affen und Gift­schlan­gen sind gänz­lich unbe­kannt. Zu den bekann­tes­ten Tie­ren, die nur auf der ost­afri­ka­ni­schen Insel  vor­kom­men, gehö­ren die Lemu­ren und die Ten­reks.
Vor­herr­schend ist hier das tro­pi­sche Kli­ma und Mada­gas­kar war einst völ­lig von tro­pi­schen Regen­wäl­dern bedeckt, von wel­chen aber nur noch 4% vor­han­den sind. Heu­te herr­schen Feucht‑, Tro­cken- und Dorn­sa­van­nen vor.

Baffininsel

Mit der fünft­größ­ten Insel der Erde bege­ben wir uns von den Tro­pen wie­der in den ark­ti­schen Nor­den, ins kana­disch-ark­ti­sches Archi­pel, zwi­schen das ame­ri­ka­ni­sche Fest­land und Grön­land.
Die rie­si­ge Bar­fin­in­sel, mit 507.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern nur unwe­sent­lich klei­ner als Frank­reich, ist durch die Fury-und-Hecla-Stra­ße von der Mel­ville-Halb­in­sel getrennt. An der schmals­ten Stel­le ist die meist ver­eis­te Meer­enge nur etwa Kilo­me­ter breit.
Die gebir­gi­ge und  zer­klüf­te­te Insel ist stark ver­glet­schert und hat zahl­rei­che Buch­ten, Mee­res­ar­me und Fjor­de. Dort füh­len sich beson­ders Eis­bä­ren, Kari­bus, Her­me­line und Lem­min­ge wohl.
Mit etwa 13.768 Men­schen ist die Baf­fin­in­sel etwa so dicht besie­delt wie eine fran­zö­si­sche Klein­stadt, wobei der über­wie­gen­de Teil der Bewoh­ner Inu­it sind. Etwa die Hälf­te davon woh­nen in der Haupt­stadt Iqa­luit. Kein Wun­der denn der Name der Stadt bedeu­tet in Inu­kti­tut: “Ort mit viel Fisch”.

Sumatra

Mit der sechst­größ­ten Insel der Erde bege­ben wir uns wie­der in die Tro­pen und zum Äqua­tor, der mit­ten durch die Insel läuft. Frü­her hieß sie Swar­na Dwi­pa, “Insel des Gol­des“, weil hier schon sehr früh Gold aus dem Hoch­land expor­tiert wur­de.
Poli­tisch gehört Suma­tra zu Indo­ne­si­en, mit 264 Mil­lio­nen Ein­woh­nern der größ­te Insel­staat und der viert­be­völ­ke­rungs­reichs­te Staat der Erde.
An der West­küs­te Suma­tras erstreckt sich das bis zu 3.805 Meter hohe Baris­an­ge­bir­ge, das haupt­säch­lich aus Vul­ka­nen und dich­tem Dschun­gel besteht. An der Ost­küs­te erstreckt sich eine fla­che Ebe­ne, die fast zur Hälf­te mit Sümp­fen bedeckt ist.
Ursprüng­lich war die Insel groß­flä­chig von tro­pi­schen Regen­wäl­dern bedeckt, die jedoch seit der Kolo­ni­al­zeit und ver­stärkt seit den 1950er Jah­ren wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen wei­chen. Hier schla­gen vor allem Erd­öl­för­de­rung, Berg­bau und Palm­öl­plan­ta­gen zu Buche.
Als Fol­ge dar­aus ist die Tier­welt auf Suma­tra stark vom aus­ster­ben bedroht. Bleibt nur zu hof­fen, dass die Natur­schutz­pro­gram­me noch inten­si­ver anlau­fen, denn hier sind eini­ge Köni­ge der Tier­reichs, wie der Suma­tra-Orang-Utan, der Suma­tra-Tiger und das Suma­tra-Nas­horn, zu Hause.

Honshū

Mit der siebt­größ­ten Insel der Erde bege­ben wir uns ost­wärts  ins “Land der auf­ge­hen­den Son­ne”. Hons­hū ist die Haupt­in­sel und das Zen­trum Japans, einer der tra­di­ti­ons­reichs­ten Natio­nen und füh­ren­den Wirt­schafts­macht der Erde. Hons­hū ist flä­chen­mä­ßig etwa so groß wie Rumä­ni­en und nur eine der 2.852 japa­ni­schen Inseln.
Die Insel ist sehr gebir­gig und seis­misch über­aus aktiv, was zu häu­fi­gen Vul­kan­aus­brü­chen und Erd­be­ben führt. Gleich­zei­tig ist die was­ser­rei­che Insel, vor allem in der Kan­tō-Ebe­ne sehr frucht­bar. Hier liegt auch die Metro­pol­re­gi­on Tokio. Trotz der dich­ten Besie­de­lung und der inten­si­ven wirt­schaft­li­chen Nut­zung ist die Insel sehr bewal­det und es gibt zahl­rei­che Natio­nal­parks. Schwarz­bä­ren, Sika­hir­sche, japa­ni­schen Ser­aus und Japan­ma­ka­ken sind zu fin­den.
Natür­lich ist die Haupt­in­sel auch durch Tun­nels und Brü­cken mit den ande­ren Haupt­in­seln ver­bun­den. Dar­un­ter fin­det mit der Aka­shi-Kaikyō-Brü­cke auch die längs­te Hän­ge­brü­cke der Welt.

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