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mare

Die Zeit­schrift der Mee­re & vie­les mehr

Die Fra­ge, wel­ches Buch wir auf eine ein­sa­me Insel mit­neh­men, ist leicht beant­wor­tet: gar kei­nes. Statt­des­sen neh­men wir die Zeit­schrift mare mit — und zwar alle bis­her erschie­ne­nen 151 Ausgaben. 

Burg­hart Klauß­ner ist nicht nur ein groß­ar­ti­ger Schau­spie­ler, son­dern, wie wir es in einem sehr hörens­wer­ten Pod­cast erfah­ren, seit sei­ner Kind­heit auch begeis­ter­ter Seg­ler. Danach gefragt,  wie sei­ne Erfah­run­gen auf dem Meer sei­ne künst­le­ri­sche Tätig­keit prä­gen, stellt er klar, dass das eine mit dem ande­ren nichts zu tun habe: 
“Man muss zwi­schen Natur und Zivi­li­sa­ti­on einen kla­ren Tren­nungs­strich zie­hen, das sind eben ver­schie­de­ne Daseins­zu­tän­de des Menschen.”. 

Wir wol­len hier natür­lich nicht wider­spre­chen, aber anmer­ken, dass es eine Insti­tu­ti­on gibt, die  kon­se­quent, poe­tisch und ästhe­tisch dar­an arbei­tet, die­sen Tren­nungs­strich sicht­bar und unsicht­bar zugleich zu machen: mare – die Zeit­schrift der Mee­re. Vor 25 Jah­ren erschien in Ham­burg die ers­te Aus­ga­be des Maga­zins und inzwi­schen ist rund um das Team des Chef­re­dak­teurs und Her­aus­ge­bers Niko­laus Gel­pke ein publi­zis­ti­sches Uni­ver­sum der Mee­re ent­stan­den. Neben dem Maga­zin gibt es Bücher, TV, Pod­cast, Radio, Wis­sen­schaft, Künst­ler­haus und vie­les mehr.

Wir müs­sen lei­der zuge­ben, dass wir nicht alle 151 Aus­ga­ben gele­sen haben, aber soviel kön­nen wir ver­spre­chen: Man wird mit jedem Heft einen Schatz fin­den. Die Rei­se geht von berüh­rend Huma­nem, über akri­bisch Wis­sen­schaft­li­chem, über­ra­schend Mari­ti­mem, ver­ges­se­nem His­to­ri­schen bis zu ver­zau­bernd Schö­nem und kopf­über wie­der zurück. Gepaart mit einer Bild­welt von sel­te­ner Tie­fe und Qua­li­tät. Man muss also mare ganz ein­fach selbst kau­fen und dar­in ein­tau­chen. Oder noch bes­ser ist, man bestellt gleich ein Abo, dann hat man näm­lich gleich auch Zugang zum Archiv aller Ausgaben.

Wir gra­tu­lie­ren mare zum 25. Geburts­tag und bedan­ken uns für das Glücks­ge­fühl, das uns Dank mare alle 2 Mona­te befällt. Denn dann war­ten wir täg­lich dar­auf, dass sich das druck­fri­sche mare im Post­kas­ten befin­det. Ein Gefühl, das so schön ana­chro­nis­tisch ist wie vie­les am Meer.